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Coaching
Es ist zu beobachten, dass sich der Einzelne als Individuum wie
auch Organisationen und Unternehmen einem wachsenden Veränderungsdruck
und einer massiven Veränderungsdynamik auf fast allen gesellschaftlichen
Gebieten gegenüber sehen. Es ist nicht immer einfach, den
daraus entstehenden vielfältigen – und bisweilen diffusen
- Anforderungen konstruktiv zu begegnen; im Gegenteil: Wird der
Veränderungsdruck zu groß bzw. als nicht mehr „beherrschbar“
erlebt, sind alle Formen von Widerstand – wie beispielsweise
Ängste, Selbstzweifel und Blockaden – an der Tagesordnung.
Um ins Stocken geratene Prozesse wieder in Bewegung zu bringen,
bietet sich als Setting die Einzelberatung (Coaching) oder –
übertragen auf größere Einheiten – Teamentwicklung
und Organisationsberatung an. Vor dem Hintergrund unseres Selbstverständnisses
als Prozessberater - d.h. im Vertrauen auf die im Prozess entstehenden
oder sichtbar werdenden Phänomene - erweisen sich dabei die
Zugänge aus der Gestaltarbeit (www.igg-berlin.de)
als hilfreich. Hierzu gehört, dass Veränderung und Lernen
umso erfolgreicher sind, je besser es gelingt, sich selbst (und
andere) genau wahrzunehmen, d.h. die Bewusstheit hinsichtlich
der eigenen Werte, Einstellungen, Interessen, Bedürfnisse
und Verhaltensweisen zu erhöhen. Gleichzeitig zeigt sich,
dass eine deutliche Bewusstheit über die jeweilige Ausgangslage
und deren Bedingungsgefüge Voraussetzung ist, um zielgerichtet
in dem Sinne zu handeln und Entscheidungen zu treffen, dass die
persönlichen „Schätze“ (Ressourcen) gehoben
und für die eigene Entwicklung nutzbar gemacht werden können.
Was für das Individuum gilt, kann so verstanden auch auf
Teams und Organisationen übertragen werden, wobei sich die
Komplexität der zu berücksichtigenden Abläufe sukzessive
erhöht. Auch hier gilt zentral, die spezifische Wahrnehmungsperspektive
der Beteiligten „an die Oberfläche“ zu bringen,
um insgesamt zu einer Sensibilisierung für das Gesamtgefüge
beizutragen.

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